Aktuelle Highlights

Erfolge / Auszeichnungen / Preise

Hier sind die wissenschaftlichen Erfolge in Form von Auszeichnungen und Preisen für Mitarbeiter und Studenten bzw. deren Arbeiten aufgeführt, die neben akzeptierten Veröffentlichungen und akquirierten Forschungsprojekten zu unseren Highlights zählten. Weiter zurück:  2017  2016

Medizintechnik der Zukunft wird Realität

Das IMD präsentiert die frisch verabschiedeten IEEE 11073 SDC Kernstandards für die herstellerübergreifende Medizingerätevernetzung auf der DMEA Messe

Foto von der DMEA-Messe
Die Botschaft wird offensiv in die Fachwelt getragen: "Run SDC" (v.l.n.r: Max Rockstroh, Stefan Franke (beide von ICCAS der Universität Leipzig) und Martin Kasparick (IMD)).

April 2019: Die Vernetzung von Medizingeräten in hoch kritischen Bereichen des Krankenhauses, wie OP-Saal oder Intensivstation, birgt enorme Potentiale: Von der Anzeige wichtiger Parameter im unmittelbaren Sichtfeld der Akteure, über die direkte Fernsteuerung von Geräteparametern bis hin zur intelligenten, workflowgestützten Assistenz. Am Beispiel eines endoskopischen HNO-Eingriffs zeigte das IMD zusammen mit Partnern des OR.NET e.V. diese Funktionalitäten auf der DMEA Messe, die bisher unter dem Namen conhIT veranstaltet wurde, vom 09. – 11.04.2019 in Berlin. Solche Innovationen führen direkt zu einer Verbesserung des Arbeitsalltags im OP-Saal und kommen so direkt den Patienten zugute.

Zu Grunde liegt allen gezeigten Funktionalitäten die neue IEEE 11073 SDC Standardfamilie. Ende 2018 wurde der letzte der drei Kernstandards dieser neuen Normenfamilie verabschiedet und im Januar 2019 offiziell veröffentlicht. Das IMD war maßgeblich an der Entwicklung und Standardisierung beteiligt. Die Arbeiten haben schon eine lange Tradition: Schon bei der Entwicklung des Standards „Devices Profile for Web Services (DPWS)“, der in der aktuellen Version 2009 verabschiedet wurde und der SDC Familie zugrunde liegt, war das Team des IMDs beteiligt. Aktuell werden die Arbeiten in den Forschungsprojekten MoVE und PoCSpec  vorangetrieben.

Ärzte und Pflegepersonal stehen der IEEE 11073 SDC-basierten Vernetzung und dem darauf aufbauenden technologischen Fortschritt ebenso positiv gegenüber wie die Klinikbetreiber. Erste Produkte wurden bereits offiziell angekündigt. Somit lautet die Botschaft für die Zukunft: „Run SDC“!

ROCINI - „Rostock Centre for Interdisciplinary Implant Research” gegründet

Interdisziplinäre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Implantat-Forschung

ROCINI Gründungsmitglieder
Die Gründungsmitglieder von ROCINI

April 2019: Am 9. April 2019 wurde anlässlich einer Koordinierungssitzung des DFG-Sonderforschungsbereiches 1270 „ELektrisch-Aktive-ImplaNtatE“ (ELAINE) an der Universität Rostock das „Rostock Centre for Interdisciplinary Implant Research” (ROCINI) gegründet.
Das „Rostock Centre for Interdisciplinary Implant Research” (ROCINI) ist als ein virtuelles Zentrum konzipiert, in dem Wissenschaftler und Kliniker der Universität Rostock und der Universitätsmedizin Rostock gemeinsam auf dem Gebiet der Implantat-Forschung im muskuloskelettalen und neurologischen Bereich zusammenarbeiten.

„Die Vernetzung und Zusammenarbeit verschiedener ingenieurwissenschaftlicher und mathematisch-naturwissenschaftlicher Fachrichtungen der Universität Rostock und der Universitätsmedizin Rostock sollen, ausgehend vom Sonderforschungsbereich 1270 (SFB 1270) ELAINE, mit der Gründung eines Zentrums für Interdisziplinäre Implantat-Forschung weiter gestärkt und ausgebaut werden“, so die Sprecherin des SFB, Professorin Ursula van Rienen. Der stellvertretende Sprecher des SFB, Professor Rainer Bader, ergänzt: „Die Gründung von ROCINI soll die Nachhaltigkeit der Forschung innerhalb des Sonderforschungsbereiches 1270 ELAINE sichern und sich inhaltlich auf elektrisch aktive Implantate fokussieren“.

Gründungsmitglieder des neuen Zentrums sind die am SFB 1270 ELAINE beteiligten Professorinnen und Professoren. Es handelt sich bei der Gründung um eine Strukturmaßnahme des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in der ersten Förderperiode von Juli 2017 bis Juni 2021 mit insgesamt 11,7 Millionen Euro geförderten SFB 1270 ELAINE. Prof. Dirk Timmermann wurde in den Vorstand von ROCINI gewählt, verantwortlich für den Bereich Sensoren und Aktoren.

 

Neues aus dem ITEA-Verbundprojekt OPTIMUM

Erfolgreiches ITEA Review des internationalen OPTIMUM Projektes

Foto Konsortium Projekt Optimum
Konsortium des Projektes OPTIMUM

März 2019: Während des Reviews des Optimum-Projekts am 14. März 2019 in Hamburg gaben die ITEA-Reviewer ein positives Feedback und hoben die gute Zusammenarbeit innerhalb des Konsortiums hevor.

ITEA Programm:
ITEA ist ein transnationales und industriegetriebenes Programm für Forschung, Entwicklung und Innovation (R&D&I) im Bereich der Softwareinnovation. ITEA ist ein Clusterprogramm von EUREKA, einem zwischenstaatlichen Netzwerk für R&D&I-Kooperationen, an dem über 40 Länder weltweit beteiligt sind.

OPTIMUM Projekt:
Die heutige Steuerung industrieller Prozesse erfolgt in einer stark zentralisierten und hierarchischen Weise. Zukünftige Konzepte wie komponentenbasierte und kollaborative Automatisierung erfordern wesentlich mehr verteilte Steuerungsfunktionalitäten. Um diese Entwicklung zu unterstützen, befasst sich OPTIMUM mit der Verbesserung der Aspekte der verteilten Steuerung, der Anpassung von IoT-Technologien an industrielle Bedürfnisse, der Erweiterung von Steuerungs- und Unterstützungsanwendungen durch Kontext- und Standortbewusstsein sowie der gemeinsamen modellbasierten 3D-Konstruktion und -Überwachung. Das Projekt wird die Partner und die Industrie im Allgemeinen unterstützen, sich auf die Herausforderungen von Industrie 4.0 vorzubereiten.
Das Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik befasst sich im Rahmen des Projektes mit Indoor-Lokalisierungsverfahren für Menschen und Geräte, wie Krane und Gabelstapler. Die Kombination von verschiedenartigen Lokalisierungsmethoden wird untersucht, um eine verlässliche und genaue Lokalisierung zu ermöglichen. Ein weiteres Forschungsfeld ist die industrielle Kommunikation sowohl zwischen den Geräten, als auch zwischen Mensch und Maschine. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen deterministische Steuerungsprotokolle mit (I)IoT-Kommunikationsprotokollen wie OPC UA und MQTT kombiniert werden.
Link zum Projekt

10 Jahre KickMeToScience

Praktisch orientierte Studien- und Berufsorientierung für Jugendliche

Logo KickMeToScience

Januar 2019: Seit dem Jahr 2009 existiert das Projekt KickMeToScience, ein Projekt zur vertieften Berufs- und Studienorientierung. Das zugehörige hochmodern ausgestattete und zugleich auch mobile SPURT-Labor ist die Hardwarebasis dafür, die Technische Allgemeinbildung an den Schulen zu stärken und dabei insbesondere die Technik auch erlebbar zu machen. Dies geschieht z.B. in schulischen wie ausserschulischen Projekten, in schulischen Praktika oder Schnuppertagen wie der internationalen Summer School. Ausserdem sammeln seit einigen Jahren auch Studierende des Lehramtes erste Unterrichtserfahrungen im Lehr-Lern-Labor.
Ein besonderes Anliegen ist, die Ingenieurwissenschaften und insbesondere die Themen aus Elektro- und Informationstechnik sowie der Informatik auch für Schülerinnen und junge Frauen interessant zu gestalten. Das SPURT-Labor ist Mitglied im LernortLabor - Bundesverband der Schülerlabore e.V..

Versuche im OP-Saal

SFB ELAINE-Teilprojekt B03 in der Uniklinik

ELAINE-Team im OP
v.l.: F. Plocksties, H. Raben (IAE), D. Timmermann, C. Niemann, J. Heller

12. Januar 2019: Das ELAINE Team führte am 12. Januar im hochmodernen Institut für Experimentelle Chirurgie der Uniklinik Rostock Impedanzmessungen durch. Für den vom Institut als ein Teilprojekt des SFBs ELAINE entwickelten Neurostimulator wurden reale Werte der Elektroden- und Gewebeimpedanz ermittelt. Die Mediziner PD Dr.Dr. Kämmerer und Dr. Dau erprobten die Operationstechnik. Frau Raben vom Institut AE validierte mit den ermittelten Werten ihre Simulationen. Unser Institut ist am SFB ELAINE mit dem Teilprojekt B03 Energie-autarke Plattform für elektrisch stimulierende Implantate beteiligt.

Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Das Team der Universität Rostock forscht an neuen Digitalisierungskonzepten für die Industrie. (v.l.n.r.) M.Sc. Hannes Raddatz, M.Sc. Fabian Hölzke, Dr. Frank Golatowski, Dr. Peter Danielis. (Copyright: Universität Rostock/Julia Tetzke).
Unser OPTIMUM-Team: (v.l.n.r.) M.Sc. Hannes Raddatz, M.Sc. Fabian Hölzke, Dr. Frank Golatowski, Dr. Peter Danielis. (Copyright: Universität Rostock/Julia Tetzke).

20. Juli 2018: Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem Institut für Angewandte Mikroelektronik der Universität Rostock entwickeln im Projekt „OPTIMUM“ gemeinsam mit Industriepartnern aus Deutschland, Großbritannien, Rumänien, Spanien, der Türkei, und Südkorea solche Lösungen. In diesem Projekt werden völlig neue Ansätze für die Digitalisierung der Abläufe in der Fabrikhalle untersucht. Damit ist es Teil der nationalen Strategie zur Digitalisierung in der Produktion, die auch als Industrie 4.0 bezeichnet wird. Menschen, Maschinen und Produkte sind direkt miteinander vernetzt
Das anspruchsvolle Ziel der Projektbeteiligten: Kräne kommunizieren mit Montagerobotern, selbstständig fahrende Gabelstapler lagern Waren in Hochregale ein, intelligente Maschinen koordinieren selbstständig Fertigungsprozesse. Institutsdirektor Professor Dirk Timmermann sagt: „Die beteiligten Mitarbeiter und Studenten bringen ihre Spezialkenntnisse zur Vernetzung, Kommunikation und Lokalisierung ein“. Projektmitarbeiter Hannes Raddatz hat seine Bachelorarbeit im Forschungszentrum eines Technologieunternehmens in Oslo/Norwegen geschrieben und forscht in Rostock seitdem an der Vernetzung von Systemen. Sein Kollege Dr. Peter Danielis ist Netzwerkspezialist, Fabian Hölzke ein Fachmann in der Lokalisierung von Gegenständen und Menschen in der Fabrikhalle. Kommunikationsexperte Dr. Frank Golatowski hat das Projekt initiiert und betreut es mit Dr. Peter Danielis seitdem. [mehr...]

Preis für die beste Lehre an der Fakultät

Auswertung der Evaluation aller Lehrveranstaltungen der Elektrotechnik

v.l.: Preisträger M.Sc. Christoph Niemann und Prodekan Prof. Dr. Mathias Nowottnick, Foto: Wolfram Bütow
v.l.: Preisträger M.Sc. Christoph Niemann und Prodekan Prof. Dr. Mathias Nowottnick, Foto: Wolfram Bütow

12. Juli 2018: Christoph Niemann erhält für die Lehrveranstaltung „Advanced VLSI Design“ den Preis für die beste Lehre 2018 in der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik . Die Ehrungen sind mit einem Preisgeld verbunden.
Die Auszeichnung erfolgt nach Auswertung der Evaluation aller Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2017/2018 und des Sommersemesters 2018 durch die Studierenden und auf Votum der Fachschaft.
Auf Basis dieser Ergebnisse wird der Preis jedes Jahr auf dem IEF-Sommerfest vergeben.

Preis für die beste Lehre an der Fakultät

für Preisträger Prof. Ralf Salomon (nicht im Bild) nehmen den Preis entgegen v.l.: M.Sc. Theo Gablowsky, FSR Julia Richardt, Prodekan Prof. Dr. Mathias Nowottnick und Dipl.-Ing. Thomas Wegner, Foto: Wolfram Bütow
für Preisträger Prof. Ralf Salomon (nicht im Bild) nehmen den Preis entgegen v.l.: M.Sc. Theo Gablowsky, FSR Julia Richardt, Prodekan Prof. Dr. Mathias Nowottnick und Dipl.-Ing. Thomas Wegner, Foto: Wolfram Bütow

12. Juli 2018: Prof. Dr.-Ing. habil. Ralf Salomon wird mit dem Preis für die beste Lehre der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik für das Studienjahr 2017/2018 für seine Lehrveranstaltung „Einführung in die Praktische Informatik“ ausgezeichnet. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld verbunden. Der Preis wurde vom Prodekan Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick auf dem Sommerfest der Elektrotechnik stellvertretend an M.Sc. Theo Gabloffsky, Julia Richardt (Studentin und Fachschaftsrätin Elektrotechnik) und Dipl.-Ing. Thomas Wegner überreicht.

Julia Richardt übermittelte die Dankesworte von Herrn Prof. Dr. Ralf Salomon an seine jetzigen und ehemaligen Mitarbeitenden und Studierenden, die mit zum Erfolg seiner Lehre beigetragen haben: „Es ist natürlich eine sehr honorige Auszeichnung; dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei allen Studenten und verspreche auch, dass ich in der Sache nicht nachlassen werde. Nochmals vielen Dank dafür! Aber eigentlich möchte ich diese Auszeichnung gar nicht für mich. Daher möchte ich sie den aktuellen sowie früheren Doktoranden, Thomas Wegner (unserem Systemadministrator), Theo Gabloffsky, Ralf Joost, Matthias Hinkfoth, Enrico Heinrich, Ralf Warmuth, Kevin Struwe sowie Julia Richardt und den Fachschaftsvertretern widmen, die alle ihren Anteil daran haben und mich insbesondere trotz der auftretenden Widerstände ermuntert haben, an diesem Weg festzuhalten! Also, herzlichen Dank an alle Studenten und herzlichen Glückwunsch an die Mit-Preisträger.“

Neubau Elektrotechnik auf dem Campus Südstadt

Aussenansicht Neubau Elektrotechnik, SEHW Architektur Berlin, (Copyright: THIRD)
Aussenansicht Neubau Elektrotechnik, Entwurf SEHW Architektur Berlin, (Copyright: THIRD)

Juli 2018: Der Neubau für die Nachrichtentechnik und unser Institut auf dem Universitäts-Campus an der Albert-Einstein Straße nimmt zumindest im Computer Gestalt an. Das Bild zeigt den Architektenentwurf und stammt von dieser Seite. Die Ausschreibung läuft, 2021 soll der Neubau bezugsfertig sein.

ITEA Magazine July 2018: BaaS Success story

Logo BaaS

"BaaS - Blueprint for Building automation and Management ecosystems

Smart buildings of the future need comprehensive and extendible cross-domain management and control functionality that today’s building automation and management systems (BAS) do not adequately provide. These buildings should not only create an environment that optimises the conditions in which people can work and live in comfort and with security but should also ensure that management and maintenance are performed effectively and efficiently. The BaaS (Building as a Service) project was set out to tackle these challenges by introducing a novel semantic IoT service framework for commercial buildings along with a reference architecture and corresponding software platform as a basis for current and future commercial building automation and management technologies...."[read all].

Workshop des ITEA-Verbundprojekts OPTIMUM in Warnemünde

Gruppenfoto Workshop Optimum auf dem Campus in Warnemünde

Am 25. und 26. Juni trafen sich die Partner des ITEA-Verbundprojektes OPTIMUM in Warnemünde zur Koordination ihrer Arbeiten zum Thema "Optimierte industrielle IoT- und verteilte Steuerungsplattform für Fertigung und Materialtransport". Insgesamt 22 Experten aus Forschungsinstituten sowie kleinen, mittelständigen und großen Unternehmen kamen aus Rumänien, Spanien, Südkorea, der Türkei und Deutschland an das Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik zur Abstimmung des weiteren Vorgehens im Projekt.

Workshop des BMBF-Projekts SAFE4I in Warnemünde

Workshop des BMBF-Projekts SAFE4I in Warnemünde

Am 7. und 8. Juni trafen sich die 13 Partner des BMBF-Projektes SAFE4I in Warnemünde zur Koordination ihrer Arbeiten zum Thema "Sicherer Automatischer Software-Entwurf für Industrieanlagen".
Insgesamt 25 Experten aus kleinen und mittelständigen Unternehmen, Industrie und Forschungsinstituten kamen aus der gesamten Bundesrepublik an das Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik zum Austausch von neuen Ideen und aktuellen Trends.

Bildungsministerin besucht den Forschungsverbund Netz-Stabil

Exzellenzforschungsprogramm in Mecklenburg-Vorpommer

23. März 2018: Bildungsministerin Hesse besucht den seit 2017 für vier Jahre durch das Exzellenzforschungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern geförderte Forschungsverbund Netz-Stabil. Dabei werden die Auswirkungen der Energiewende auf das Stromnetz und geeignete Stabilisierungsmaßnahmen untersucht. Im Teilprojekt „Dezentrale Netzstabilisierung durch intelligente Verbraucher“ untersucht Felix Uster am Institut, wie durch intelligente dezentrale Verbraucher ein Stabilisierungseffekt erzielt werden kann.

Best Oral Presentation Award auf der IEEE-UPINLBS Konferenz

23. März 2018:  Johann-Peter Wolff, Sebastian Stieber, Fabian Hölzke und Prof. Christian Haubelt erhalten auf der IEEE-Konferenz Ubiquitous Positioning, Indoor Navigation and Location-Based Services (IEEE UPINLBS) in Wuhan, China, einen Best Oral Presentation Award für ihr Paper „Improving Pedestrian Dead Reckoning using Likely and Unlikely Paths“. 
Das Paper beschreibt eine Methode zur verbesserten Ortung von Personen in Gebäuden. Die grundlegende Methode - Pedestrian Dead Reckoning (kurz PDR) - basiert auf der Erkennung und Vermessung der einzelnen Schritte einer Zielperson. Da die Messungen immer mit einem geringen Fehler behaftet sind, degradiert die Genauigkeit der Lokalisierung mit der zurückgelegten Strecke. Die vorgestellte Methode kompensiert solche Fehler indem die gemessene Bewegung der Zielperson mit Kartendaten korrigiert wird. Diese Daten beinhalten Wände und Türen sowie wahrscheinliche Pfade, beispielsweise entlang eines Korridors. Das Paper beschreibt die Algorithmen, deren Anwendbarkeit in verschiedenen Szenarien und zeigt eine Genauigkeitsverbesserung von bis zu 60 % gegenüber keiner Korrektur mit Kartendaten.