Highlights 2023

Erfolge / Auszeichnungen / Preise

Hier sind unter anderem die wissenschaftlichen Erfolge in Form von Auszeichnungen und Preisen für Mitarbeiter und Studenten bzw. deren Arbeiten aufgeführt, die neben akzeptierten Veröffentlichungen und akquirierten Forschungsprojekten zu unseren Highlights zählen: 2022   2021  2020   2019   2018   2017   2016   Archiv

ITEA-Community-Gespräch mit Frank Golatowski

Lang anhaltendender Projekterfolg

Dr.-Ing. Frank Golatowski, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik der Universität Rostock
Dr.-Ing. Frank Golatowski, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik der Universität Rostock

November 2023: Dr. Frank Golatowski gehört neben seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an unserem Institut zu den langjährigsten Mitgliedern der ITEA-Gemeinschaft: In den letzten zwei Jahrzehnten wurden vier seiner neun Projekte (SIRENA, LOMS, OPTIMUM, I²PANEMA) mit ITEA Awards für ihre herausragenden Ergebnisse ausgezeichnet. "ITEA hat sich enorm entwickelt. Im Laufe der Jahre ist eine große, dynamisch wachsende Gemeinschaft entstanden."

Schaffung der Voraussetzungen

Frank hat sein Studium in Rostock kurz vor dem Fall der Berliner Mauer abgeschlossen und arbeitet nun am Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik der Universität - einem Institut der Elektrotechnik, das Grundlagenforschung und angewandte Forschung und Entwicklung im Bereich der technischen Informatik betreibt. Sein Schwerpunkt liegt auf Interoperabilität, Kommunikation und Zuverlässigkeit in verteilten eingebetteten Systemen, um Ressourcenbeschränkungen zu überwinden und gleichzeitig die Echtzeitleistung in Bereichen wie Industrieautomatisierung, Eisenbahn und Medizintechnik zu erhalten. Im Jahr 2002 führte ihn dieses Fachwissen zu ITEA.

"Ich bin über das Internet auf die PO Days aufmerksam geworden", beginnt Frank. "Ich habe mich angemeldet und in meiner Naivität drei Projektideen vorgestellt. Als der ITEA-Programmkoordinator Erik Rodenbach nach fünf Minuten auf meinen Timeslot verwies, war ich schockiert! Aber ich konnte meine Ideen teilweise einbringen und wurde an zwei Projekten beteiligt. Das war aufregend. SIRENA war mein erstes Gemeinschaftsprojekt mit Partnern aus Deutschland, Frankreich und Spanien, und die Ergebnisse haben meine wissenschaftliche Arbeit noch lange begleitet. Es ging um dienstleistungsorientierte eingebettete Systeme und wir legten den Grundstein für das Internet der Dinge - es wurde damals nur noch nicht so genannt."

Ein phantastisches Forschungsklima

Nach diesem Erfolg hat Frank etwa alle zwei Jahre an ITEA-Projekten mitgewirkt, meist mit unterschiedlichen Partnern und zu verschiedenen Themen. LOMS (2005-2008) befasste sich beispielsweise mit lokalen mobilen Diensten und setzte mobile Roboter ein, um neue Wartungsdienste für mobile Mitarbeiter zu demonstrieren, einschließlich KI-Funktionen. Eine besondere Vorliebe hegt Frank für OPTIMUM (2017-2021), das auf die Verbesserung der Fähigkeiten in der Materialhandhabung abzielte und schließlich zu einer Standardisierung innerhalb des VDMA führte.

Für Frank ist diese Organisation einer effektiven Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie ein großer Vorteil der ITEA-Plattform. "Ich denke, unsere Hochschule hat in allen ITEA-Projekten gezeigt, dass wir kompetent und effizient sind. Dass wir in der Lage sind, uns in die wechselnden Anforderungen der Industrie hineinzuversetzen und dabei die echte anwendungsorientierte Forschung nicht zu vernachlässigen, die für uns die Basis für gute Dissertationen und hochwertige Publikationen ist. Das bringt die Ausbildung der Studierenden voran, indem wir interessante Anwendungsfelder für die Forschung erschließen." Darüber hinaus hebt er die Möglichkeiten zur Überwindung nationaler und kultureller Unterschiede innerhalb Europas und darüber hinaus hervor, einschließlich Türkei, Kanada und Südkorea. "Meistens sind wir froh, wenn wir uns treffen, sei es bei den ITEA PO Days, bei Organisationstreffen für neue Projekte oder bei den Projekttreffen."

ITEA Magazine 46 - November 2023

 

Team „Adaept Engineering“ gewinnt weiteren Preis

2. Platz beim Businessplanwettbewerb SEGEL SETZEN!

Oliver Thees (Sparkasse Vorpommern) überreicht dem Team "Adaept Engineering" um Fabian Hölzke, Arne Wall, Hannes Raddatz das Preisgeld. Foto: © Sascha Meichsner
Oliver Thees (Sparkasse Vorpommern) überreicht dem Team "Adaept Engineering" um Fabian Hölzke, Arne Wall, Hannes Raddatz das Preisgeld. Foto: © Sascha Meichsner

November 2023: Das Team Adaept Engineering (vormals Industrial Synaptics) von der Universität Rostock hat beim Businessplanwettbewerb SEGEL SETZEN! den 2. Platz erreicht. Die Abschlussveranstaltung im Pommerschen Landesmuseum Greifswald am 16. November war ein Höhepunkt der Gründungstage in Mecklenburg-Vorpommern. Erstmals landesweit ausgeschrieben, konzentrierte sich der Wettbewerb auf Geschäftsmodelle mit innovativen Technologien.
Arne Wall, Fabian Hölzke und Hannes Raddatz gründen zusammen das Startup Adaept Engineering. Das Startup entwickelt eine innovative Software für die Industrie. Das Produkt fungiert als Universalübersetzer für Industriemaschinen, ermöglicht eine gemeinsame Sprache und macht Daten allgemein verständlich. Diese Innovation richtet sich an mittelständische Unternehmen, die ihre Produkte ohne eigene Software-Entwicklungsabteilung optimieren wollen.
Arne Wall, Sprecher des Teams, betont: "Unser Produkt eröffnet mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Ressourcen effizient zu nutzen und ihre Produkte auf innovative Weise aufzuwerten."

Der Businessplanwettbewerb SEGEL SETZEN! zeichnet Geschäftsmodelle aus, die durch innovative Technologien, Marketing- und Vertriebskonzepte überzeugen. Adaept Engineerings Idee erhielt Anerkennung durch den 2. Platz, was ihre Leistung und das Potenzial ihrer Technologie unterstreicht.

Kontakt:
M.Sc. Hannes Raddatz
Telefon: +49 381 498-7271
 

 

Stärkung internationaler Forschungskooperationen: IMD und ETRI setzen auf Synergien

ETRI - das Electronics and Telecommunications Research Institute

Logo ETRI

September 2023: Forscher des renommierten südkoreanischen Forschungsinstitut ETRI besuchten das Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik (IMD) an der Universität Rostock. Das ETRI, das Electronics and Telecommunications Research Institute, mit Hauptsitz in Daejeon, Südkorea, bündelt das Wissen von über 2.000 hochqualifizierten Wissenschaftlern und ist weltweit führend in den Bereichen Elektronik und Telekommunikation. Die gemeinsamen Forschungsaktivitäten von IMD und ETRI haben bereits zahlreiche Erfolge hervorgebracht, darunter das preisgekrönte ITEA-Projekt OPTIMUM (siehe auch OPTIMUM - Innovationsprojekt). Bei dem jetzigen Treffen wurden neue Forschungsideen diskutiert und weitere Anknüpfungspunkte identifiziert, welche die Grundlage für zukünftige Kooperationen bilden werden.

Kontakt:
Dr. Frank Golatowski
Universität Rostock, Fakultät für Informatik und Elektrotechnik
Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik (IMD)
18059 Rostock, Albert-Einstein-Straße 26
Tel. : +49 381 498 7274
frank.golatowski@uni-rostock.de
http://www.imd.uni-rostock.de

 

Universität Rostock liefert entscheidenden Beitrag zur Digitalisierung der Häfen

ITEA - Information Technology for European Advancement

Benjamin Rother (re.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik der Universität Rostock sowie Franz-Josef Stewing von der Firma Materna – beide im Projekt I2PANEMA beschäftigt – nahmen am 13. September 2023 den ITEA „Award of Excellence“ für herausragende Projekte im Bereich anwendungsbezogener digitaler Innovationen in Berlin entgegen (Foto: Peter Danielis/Universität Rostock).
Benjamin Rother (re.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik der Universität Rostock sowie Franz-Josef Stewing von der Firma Materna – beide im Projekt I2PANEMA beschäftigt – nahmen am 13. September 2023 den ITEA „Award of Excellence“ für herausragende Projekte im Bereich anwendungsbezogener digitaler Innovationen in Berlin entgegen (Foto: Peter Danielis/Universität Rostock).

September 2023: Das Projekt I2PANEMA, an dem die Universität Rostock beteiligt war, erhält den diesjährigen so genannten ITEA Award. Der Preis des Forschungsverbundes wird jährlich für außergewöhnliche Leistungen in den Kategorien Innovation, geschäftliche Auswirkungen und Standardisierung verliehen.

Der Forschungsverbund für Digitales „Information Technology for European Advancement“ (kurz ITEA) bringt Partner von Industrie bis Wissenschaft zusammen und unterstützt Digitalisierungsprojekte. Jährlich verleiht ITEA den „Award of Excellence“ an herausragende Projekte im Bereich anwendungsbezogener digitaler Innovationen.

An dem Projekt I2PANEMA (I2PANEMA steht für „Intelligent, IoT-based Port Artefacts Communication, Administration and Maintenance“), in dem es um die Digitalisierung von Häfen und Logistik geht, sind neben der Universität Rostock 17 weitere Partner aus Deutschland, der Türkei und Spanien beteiligt. Gemeinsam arbeiten sie an Lösungen, um neue Dienste im Bereich Datenverarbeitung in den Häfen zu integrieren. Mit dem Schwerpunkt auf Datenmanagement und -analyse hat das Projekt bereits bemerkenswerte Ergebnisse erzielt, darunter Lärmminderung, Containerlokalisierung und die Digitalisierung von Logbüchern. 

Die Schaffung der Grundlagen und einer digitalen Referenzarchitektur der Häfen unter der Berücksichtigung von Datensicherheit und der Integration heterogener IT-Systeme steht dabei ebenfalls im Fokus von I2PANEMA. „Dies sind kritische Faktoren für den Erfolg so genannter Smart Ports“ so Dr. Frank Golatowski, Projektleiter an der Universität Rostock. „Die beiden Projektmitarbeiter und Doktoranden Michael Nast und Benjamin Rother vom Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik der Universität Rostock haben maßgeblich bei der Umsetzung einer skalierbaren und robusten Netzarchitektur beigetragen, die die Datenanalyse in Echtzeit unterstützt. Mithilfe des so genannten IoT – dem Internet der Dinge –  verändert die Universität Rostock mit I2PANEMA die Art und Weise, wie der Hafenbetrieb durchgeführt wird.“ so Golatowski weiter. Das Internet der Dinge steht für Gegenstände, die durch Sensorik und der Verbindung zum Internet quasi zum „Leben“ erweckt werden und so untereinander kommunizieren. Ein Container beispielsweise ist dann in der Lage seinen Standort, Informationen über seinen Inhalt, Gefahrenstoffe und seinen Bestimmungsort an ein digitales Logistikzentrum mitzuteilen. Mit der Entwicklung von Sensornetzwerken für intelligente Parkmanagementsysteme und für die Detektion von Schallemissionen im Hafen zeigt die Universität innovative Maßnahmen zur Verkehrssteuerung.

Mit der Auszeichnung des ITEA Awards wird diese richtungsweisende Arbeit im Projekt I2PANEMA gewürdigt. Die Universität Rostock steht somit an der Spitze dieses Innovationsfeldes und liefert praktische Lösungen für dringende Probleme.

 Kontakt:
Dr. Frank Golatowski
Universität Rostock, Fakultät für Informatik und Elektrotechnik
Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik (IMD)
18059 Rostock, Albert-Einstein-Straße 26
Tel. : +49 381 498 7274
frank.golatowski@uni-rostock.de
http://www.imd.uni-rostock.de

 

 

Team „Industrial Synaptics“ gewinnt zwei Preise beim Ideenwettbewerb "Inspired"

Die originellsten Geschäftsideen und wegweisendsten Forschungsergebnisse aus dem Forschungsraum Rostock

Denise Schulze (IHK zu Rostock) überreicht dem Team "Industrial Synaptics" um Fabian Hölzke, Arne Wall, Hannes Raddatz das Preisgeld. Foto: © Jessica Brach | nerdvibe

Juli 2023: Nachdem das Team "Industrial Synaptics" bereits den zweiten Platz beim Ideenwettbewerb "Inspired" im Forschungsraum Rostock gewonnen hatte, haben sie nun auch beim landesweiten Wettbewerb eine herausragende Leistung erbracht und den zweiten Platz erreicht.

Juni 2023: Im Rahmen des Ideenwettbewerbs "Inspired" wurden die originellsten Geschäftsideen und wegweisendsten Forschungsergebnisse aus dem Forschungsraum Rostock prämiert. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative Technologien und Ideen zu identifizieren und finanziell sowie durch Kontakte, Coaching und Erfahrungswerte zu unterstützen. Die Finalist*innen des Wettbewerbs hatten die Möglichkeit, ihre Ideen vor einer Jury erfahrener Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu präsentieren.

Das Team "Industrial Synaptics" um Fabian Hölzke, Arne Wall und Hannes Raddatz belegte den zweiten Platz in der Kategorie Forschende. Denise Schulze von der IHK zu Rostock überreichte dem Team das verdiente Preisgeld. Ihre Idee konzentriert sich auf die flexible Vernetzung von Industrieanlagen zur Effizienzsteigerung, auch bekannt als "Industrie 4.0". Ihr Produkt ermöglicht mittelständischen Unternehmen, ihre Produkte ohne den Aufbau einer eigenen Software-Entwicklungsabteilung mit den bisher schwer zugänglichen Daten aufzuwerten. Die Software von "Industrial Synaptics" fungiert als Universalübersetzer, der Maschinen eine gemeinsame Sprache sprechen lässt und ihre Daten verständlich macht.

Kontakt:
M.Sc. Hannes Raddatz
Telefon: +49 381 498-7271

 

 

Dr. Judith Evers, University College Dublin, zu Besuch an der Universität Rostock und dem IMD

Workshop zu dem Thema Closed-Loop-Stimulation

Mai 2023 : Am Freitag, den 12.05.2023, hat Frau Dr. Judith Evers vom University College Dublin die Universität Rostock besucht und im Rahmen der Vortragsreihe "Frauen in der Wissenschaft und (Bio-)Technologie" einen Vortrag gehalten. Dr. Evers ist eine Post-Doktorandin am University College Dublin im Labor für neuromuskuläre Systeme (Leitung: Prof. Madeleine Lowery). In ihrem Vortrag hat sie neueste Erkenntnisse aus ihrer Forschung präsentiert, die sich mit der Closed-Loop-Stimulation zur Reduktion der Symptome bei der Parkinson-Krankheit befasst. Bereits am Vormittag fand am Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik (IMD) ein Workshop zu dem Thema Closed-Loop-Stimulation mit Frau Dr. Evers, ihrem Kollegen Jakub (Kuba) Orlowski sowie zahlreichen Wissenschaftlern der Universität Rostock aus dem DFG-Sonderforschungsbereich 1270 ELAINE - Elektrisch Aktive Implantate statt.

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Haubelt
Tel.: +49 381 498 7280

 

 

Startschuss für das Forschungsprojekt "6G Health"

Smart Health: 6G-Mobilfunk soll Patienten, Pflegern und Ärzten helfen

KickOff-Meeting von 6G Health, Foto: Swen Reichhold, Leipzig (swenreichhold.de)
KickOff-Meeting von 6G Health, Foto: Swen Reichhold, Leipzig (swenreichhold.de)

Februar 2023: Vom 08.02. zum 09.02.2023 fand die Auftaktveranstaltung zum Projekt "6G Health" statt. In den kommenden drei Jahren wird das Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik (IMD) der Universität Rostock mit weiteren 18 renommierten Partnern neue Möglichkeiten des künftigen Mobilfunkstandards 6G für das Gesundheitswesen erforschen. Das IMD untersucht im Rahmen des Projektes einerseits Ansätze und Methoden für eine “6G-Entwicklungs- und Testplattform", mit der sich reale medizintechnische Anwendungen oberhalb zukünftiger 6G-Netze integrieren lassen. Andererseits werden in einem zweiten Schwerpunkt des Projektes integrative Lokalisierungsfunktionen erforscht, die für die Nutzung in zukünftigen 6G-Systemen verfügbar gemacht werden sollen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Verbundprojekt mit 10 Millionen Euro.

Kontakt:
Dr.-Ing. Frank Golatowski
Tel.: +49 381 498 7274