Aktuelle Highlights

Erfolge / Auszeichnungen / Preise

Hier sind die wissenschaftlichen Erfolge in Form von Auszeichnungen und Preisen für Mitarbeiter und Studenten bzw. deren Arbeiten aufgeführt, die neben akzeptierten Veröffentlichungen und akquirierten Forschungsprojekten 2017 zu unseren Highlights zählten. Weiter zurück:  2017  2016

Bildungsministerin besucht den Forschungsverbund Netz-Stabil

23. März 2018: Bildungsministerin Hesse besucht den seit 2017 für vier Jahre durch das Exzellenzforschungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern geförderte Forschungsverbund Netz-Stabil. Dabei werden die Auswirkungen der Energiewende auf das Stromnetz und geeignete Stabilisierungsmaßnahmen untersucht. Im Teilprojekt „Dezentrale Netzstabilisierung durch intelligente Verbraucher“ untersucht Felix Uster am Institut, wie durch intelligente dezentrale Verbraucher ein Stabilisierungseffekt erzielt werden kann.

Best Oral Presentation Award auf der IEEE-UPINLBS Konferenz

23. März 2018:  Johann-Peter Wolff, Sebastian Stieber, Fabian Hölzke und Prof. Christian Haubelt erhalten auf der IEEE-Konferenz Ubiquitous Positioning, Indoor Navigation and Location-Based Services (IEEE UPINLBS) in Wuhan, China, einen Best Oral Presentation Award für ihr Paper „Improving Pedestrian Dead Reckoning using Likely and Unlikely Paths“. 
Das Paper beschreibt eine Methode zur verbesserten Ortung von Personen in Gebäuden. Die grundlegende Methode - Pedestrian Dead Reckoning (kurz PDR) - basiert auf der Erkennung und Vermessung der einzelnen Schritte einer Zielperson. Da die Messungen immer mit einem geringen Fehler behaftet sind, degradiert die Genauigkeit der Lokalisierung mit der zurückgelegten Strecke. Die vorgestellte Methode kompensiert solche Fehler indem die gemessene Bewegung der Zielperson mit Kartendaten korrigiert wird. Diese Daten beinhalten Wände und Türen sowie wahrscheinliche Pfade, beispielsweise entlang eines Korridors. Das Paper beschreibt die Algorithmen, deren Anwendbarkeit in verschiedenen Szenarien und zeigt eine Genauigkeitsverbesserung von bis zu 60 % gegenüber keiner Korrektur mit Kartendaten.

Best Paper Award auf der IEEE-IEMCON

5. Oktober 2017: Best Paper Award auf der IEEE-IEMCON für Peter Danielis

Dr. Peter Danielis erhält auf der IEEE Annual Information Technology, Electronics and Mobile Communication Conference (IEEE IEMCON) einen Best Paper Award für sein Paper „UrbanCount: Mobile Crowd Counting in Urban Environments“, das er in Zusammenarbeit mit der KTH, Royal Institute of Technology, Stockholm, Schweden, erarbeitet hat.
UrbanCount ist ein verteiltes Protokoll, das auf den Smartphones von Fußgängern läuft und zur Zählung von Menschen in großen Menschenmengen im urbanen Umfeld dient. Durch den Verzicht auf Kameras und die Nutzung kryptografischer Hash-Funktionen zur Identitätsverschleierung wird die Privatsphäre der Nutzer gewahrt. UrbanCount erreicht eine hohe Genauigkeit von über 90 Prozent sogar in realistischen dynamischen Szenarien wie bei der Menschenzählung in U-Bahnstationen.
Die IEEE-Konferenz IEMCON findet seit 8 Jahren an der weltweit renommierten University of British Columbia, Kanada, statt.

Sonderforschungsbereich ELAINE bewilligt

24. Mai 2017: Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt 9,5 Millionen Euro für ELAINE

Großer Erfolg für unsere Universität und Fakultät: In der modernen Medizin sind Implantate zur Unterstützung oder Wiederherstellung von Körperfunktionen allgegenwärtig. Prognosen zufolge wird im Jahr 2060 jede dritte Person in Deutschland über 65 Jahre alt sein, und viele dieser Menschen werden auf Implantate zurückgreifen müssen. Der ab dem 1.7. 2017 geförderte Sonderforschungsbereich „Elektrisch aktive Implantate (ELAINE)“ will unterschiedliche Konzepte von Implantaten erforschen und deren grundlegende Funktionsweisen aufklären. Dabei widmet der SFB sich elektrisch aktiven Implantaten und will durch mathematische Modelle und empirische Studien zum Verständnis der Wirkungsweise dieser Implantate beitragen. Im Mittelpunkt stehen Implantate, die für die Regeneration von Knochen und Knorpel eingesetzt werden, sowie Implantate für die tiefe Hirnstimulation, um Krankheiten wie Parkinson zu behandeln. Das Institut bearbeitet in ELAINE das Teilprojekt "Energy-autonomous platform for electrical stimulation implants" und erforscht neue Ansätze zur Energieeffizienz bis zur Energieautarkie von Implantaten.