Aktuelle Highlights

Erfolge / Auszeichnungen / Preise

Hier sind die wissenschaftlichen Erfolge in Form von Auszeichnungen und Preisen für Mitarbeiter und Studenten bzw. deren Arbeiten aufgeführt, die neben akzeptierten Veröffentlichungen und akquirierten Forschungsprojekten zu unseren Highlights zählen.

Best Student Paper Award auf der IEEE-NIH HI-POCT 2017 für Martin Kasparick

8. November 2017: Best Student Paper Award auf der IEEE-NIH HI-POCT 2017 für Martin Kasparick 

Dipl.-Inf. Martin Kasparick  erreicht den 1. Platz und gewinnt damit den Best Student Paper Award im Wettbewerb Student Paper Competition der IEEE-NIH 2017 Special Topics Conference on Healthcare Innovations and Point-of-Care Technologies – HI-POCT 2017 (06.11. – 08.11.2017) in Bethesda, Maryland, USA, für seinen Beitrag „A Safe and Interoperable Distributed Alarm Notification System for PoC Medical Devices using IEEE 11073 SDC“, den er zusammen mit Dr.-Ing. Frank Golatowski und Prof. Dr.-Ing. Dirk Timmermann eingereicht hat. Bethesda liegt unmittelbarer Nähe nordwestlich von Washington DC und ist Standort von Bundesbehörden und -organisationen sowie ein bevorzugter Wohnvorort der Bundeshauptstadt. Die Konferenz findet im Konferenzzentrum auf dem Campus des National Institutes of Health (NIH) statt, auf dem sich auch die Nationalbibliothek für Medizin der USA befindet. Das prämierte Paper beschäftigt sich mit einem der grundlegenden Probleme in heutigen Krankenhäusern insbesondere in Operationssälen und Intensivstationen: Dort entsteht eine große Zahl an Alarmen, von denen ein hoher Anteil keine klinische Relevanz hat. Dies führt unter anderem zu Stress und zum Phänomen der Alarmmüdigkeit beim klinischen Personal und beeinträchtigt auch den Genesungsprozess der Patienteninnen und Patienten. Oft sind die medizinischen Akteure gar nicht an dem Ort, an dem ein Alarm ertönt oder blinkt. Das Paper beschreibt ein System zum sicheren und verteilten Alarmmanagement. Damit werden die Alarme und die zugehörigen Parameter an dem Ort angezeigt, an dem die Informationen benötigt werden, um eine effektive und effiziente Einschätzung der Situation zu ermöglichen. Neben der eigentlichen Funktionalität liegt der entscheidende Mehrwert der Lösung in der Nutzung hersteller-unabhängiger Standards zur Medizingerätekommunikation, die auf der neuen IEEE 11073 SDC Standardfamilie aufsetzen. Die Conference on Healthcare Innovations and Point-of-Care Technologies wird vom National Institutes of Health (NIH) der USA zusammen mit dem IEEE ausgerichtet und findet seit 2014 jährlich abwechselnd auf dem Campus des NIH in Bethesda bei Washington DC und an anderen Orten auf dem amerikanischen Kontinent statt. Der Wettbewerb wird von der IEEE Engineering in Medicine & Biology Society gesponsort. Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) ist mit ca. 423.000 Mitgliedern in über 160 Ländern der weltgrößte globale Berufsverband von Ingenieuren aus den Bereichen Elektrotechnik und Informatik und gleichzeitig ein internationales Standardisierungsgremium.



Best Paper Award auf der IEEE-IEMCON

5. Oktober 2017: Best Paper Award auf der IEEE-IEMCON für Peter Danielis

Dr. Peter Danielis erhält auf der IEEE Annual Information Technology, Electronics and Mobile Communication Conference (IEEE IEMCON) einen Best Paper Award für sein Paper „UrbanCount: Mobile Crowd Counting in Urban Environments“, das er in Zusammenarbeit mit der KTH, Royal Institute of Technology, Stockholm, Schweden, erarbeitet hat.
UrbanCount ist ein verteiltes Protokoll, das auf den Smartphones von Fußgängern läuft und zur Zählung von Menschen in großen Menschenmengen im urbanen Umfeld dient. Durch den Verzicht auf Kameras und die Nutzung kryptografischer Hash-Funktionen zur Identitätsverschleierung wird die Privatsphäre der Nutzer gewahrt. UrbanCount erreicht eine hohe Genauigkeit von über 90 Prozent sogar in realistischen dynamischen Szenarien wie bei der Menschenzählung in U-Bahnstationen.
Die IEEE-Konferenz IEMCON findet seit 8 Jahren an der weltweit renommierten University of British Columbia, Kanada, statt.

VDI-Studienpreis Mecklenburg-Vorpommern 2017

v.l.: Prof. Dr. Klaus Brökel (VDI-MV),
Preisträger B. Sc. Alexander Schumann

7. Juli 2017:  VDI-Studienpreis 2017 an B.Sc. Alexander Schumann vergeben

Unser Student Alexander Schumann wird mit dem VDI-Studienpreis Mecklenburg-Vorpommern 2017 für seine Bachelorarbeit „Aufbau und Erprobung eines mittels PC dimmbaren Schaltnetzteiles für Halogenstrahler“ sowie sein Engagement im Studium ausgezeichnet. Die studentische Arbeit wurde von Dipl.-Ing. Matthias Hinkfoth und Prof. Dr.-Ing. habil. Ralf Salomon betreut. Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro verbunden.
In seiner praktisch orientierten Bachelorarbeit in Kooperation mit der Dräger AG zeigt Alexander Schumann, dass er beim Erstellen praktischer Lösungen die relevanten theoretischen Grundlagen passgerecht anwenden kann. Mit dieser Bachelorarbeit weist er sich bereits jetzt als ein sehr guter Ingenieur aus. Hervorzuheben sind darüber hinaus auch seine aktive Arbeit in der Fachschaft, sein soziales Engagement sowie seine aktive Mitwirkung in Lehrveranstaltungen.
Mit dem VDI-Studienpreis zeichnet der Verein Deutscher Ingenieure Mecklenburg-Vorpommern seit 1995 hervorragende Leistungen in ingenieurtechnischen Studiengängen aus.

Sonderforschungsbereich ELAINE bewilligt

24. Mai 2017: Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt 9,5 Millionen Euro für ELAINE

Großer Erfolg für unsere Universität und Fakultät: In der modernen Medizin sind Implantate zur Unterstützung oder Wiederherstellung von Körperfunktionen allgegenwärtig. Prognosen zufolge wird im Jahr 2060 jede dritte Person in Deutschland über 65 Jahre alt sein, und viele dieser Menschen werden auf Implantate zurückgreifen müssen. Der ab dem 1.7. 2017 geförderte Sonderforschungsbereich „Elektrisch aktive Implantate (ELAINE)“ will unterschiedliche Konzepte von Implantaten erforschen und deren grundlegende Funktionsweisen aufklären. Dabei widmet der SFB sich elektrisch aktiven Implantaten und will durch mathematische Modelle und empirische Studien zum Verständnis der Wirkungsweise dieser Implantate beitragen. Im Mittelpunkt stehen Implantate, die für die Regeneration von Knochen und Knorpel eingesetzt werden, sowie Implantate für die tiefe Hirnstimulation, um Krankheiten wie Parkinson zu behandeln. Das Institut bearbeitet in ELAINE das Teilprojekt "Energy-autonomous platform for electrical stimulation implants" und erforscht neue Ansätze zur Energieeffizienz bis zur Energieautarkie von Implantaten.

ITEA/BMBF Projekt BaaS auf dem ITEA Co-Summit 2017

11. Mai 2017: BaaS-Projekt erneut ausgezeichnet

Unser Institut präsentierte gemeinsam mit den Projektpartnern das ITEA - Projekt BaaS auf dem Digital Innovation Forum in Amsterdam. Das Projekt BaaS zeigte einen Gebäudeautomations-Demonstrator. Die überzeugende Projektdarstellung wurde mit dem begehrten ITEA Exhibition Award ausgezeichnet.